TTouch® Erfahrungen mit Pferden – Blogs & Infos

TTouch® Erfahrungen mit Pferden – Blogs, Infos, Kritiken

Ttouch kurse für pferde manuela paradeiser

Unter TTouch® Erfahrungen berichten Kursteilnehmer über ihre Erlebnisse beim Anwenden der Tellington Methode®.

Sure Foot® Stability Pads in PortugalSure Foot® Stability Pads mit der Stute Andorinja

Wie schon in einem früheren Bericht erwähnt verwende ich im Rahmen meiner Tellington®TTouch Workshops
und bei Hausbesuchen gerne die SURE FOOT® Stability Pads für Pferde von Wendy Murdoch.
Andorinja hatte ein massives Problem mit dem Sattel und dem Aufsitzen. Das ging von den Menschen zu
beißen wenn der Sattel aufgelegt wird bis zum Ausschlagen wenn mann Aufsitzen möchte.
Ihre Besitzer haben sie seit einem Jahr (Andorinja ist 9 Jahre) und wissen nicht viel ihrer
Vorgeschichte. Denken aber sie wurde nicht schlecht nur unsanft behandelt. Sie selbst haben viel
Feingefühl und nehmen sich viel Zeit, konnten dieses extreme Verhalten aber nicht wesentlich
beeinflussen. Wir haben Andorinja die Pads angeboten und sie hat sich sehr schnell darauf eingelassen.
Schon in der zweiten Einheit wollte sie die Pads für alle vier Beine und hat die Zeit darauf
sichtlich genossen. Sie hat viel gekaut und den Hals -Kopf fallen gelassen und sich schön in die
Tiefe gedehnt. Sie wurde ruhig und auch lärmende Waldarbeiter oder die tobenden Hunde konnten sie
nicht abhalten die Zeit auf den Pads zu genießen. Nach drei Einheiten mit je einem Tag Pause
dazwischen, haben wir ihr den Sattel gezeigt und langsam und behutsam aufgelegt. Sie hat es
zugelassen ohne größeren Wiederstand. Mit dem Satteln und Gurten haben wir schnell Fortschritte
gemacht. In einer Woche war das Sattelthema kein Thema mehr für Andorinja. Und zu unserer großen
Überaschung auch das Aufsteigen war sehr unspektakulär. Wir haben der Stute gesattelt die Pads
angeboten und auch da hat sie sich sehr entspannt und gelöst. Sie hat viel mit der
Gewichtsverlagerung gespielt und hat zu einem besseren Gleichgewicht und einem stabilerem Stehen
gefunden, so denke ich, und dass wiederum hat ihr geholfen das Aufsitzen des Reiters nicht als
bedrohlich zu empfinden und es war für sie nicht mehr notwendig zu Kämpfen.
Ein toller Erfolg. Aber es kommt noch besser.
Wir haben Andorinja die Pads auch angeboten mit Marie auf ihrem Rücken. Für die Stute sichtlich ein
bereits gewohntes Entspannungsvergnügen – aber für Marie eine sehr beeindruckende Erfahrung.

Ich möchte nicht zu viel erzählen – sondern Euch neugierig machen aus das Gefühl, wenn das Pferd
unter einem zu Schwanken beginnt.

Nur so viel. Marie hat berichtet  Andorinja ging wesentlich besser Vorwärts und tat sich leichter
in der Wendung.

ttouch kurs für pferde bodenarbeitWochenend- Tellington TTouch Workshop auf dem „Hof des Augenblicks“
im Südburgenland

Dieser Hof, auf dem sich nicht nur Pferde auch Eseln, Ziegen und viele Hühner sehr wohl fühlen, wurde gegründet im Gedanken Menschen und Tiere zusammenzubringen –  ohne von den Tieren oder dem Menschen viel zu verlangen. Das Motto ist  – gemeinsam eine nette Zeit zu verbringen und zu Fühlen. Als Sabine, die Gründerin von der Tellington Methode erfahren hat war sie sofort überzeugt davon, dass sie mit den TTouches mehr Qualität in die Kuscheleinheiten zwischen ihren Besuchern und ihren Tieren und eine noch engere Verbindung zwischen Mensch und Tier fördern kann. Nach einigen Einzelstunden hat sie sich entschlossen einen Wochenend Kurs für sich selbst und ihre Tierfreunde (Vereinsmitglieder) zu organisieren.Daniela ist seit 3 Jahren Reiterin und wollte wissen woran sie erkennen kann wann sich ihr Pferd so richtig wohl fühlt? Auch Hermi wollte lernen Pferde besser zu verstehen, was sie wollen und was nicht. Und Silke wünscht sich mehr Vertrauen zu erlangen zu ihren Pferd aber auch von ihrem Pferd. Bei der Tellington Trainingsmethode steht gerade das Befinden der Pferde im Mittelpunkt. Denn es hängt direkt mit ihrem Verhalten zusammen. Mit der Körperarbeit von Linda Tellington Jones haben wir die Möglichkeit das Wohlbefinden unserer Pferde zu steigern und ihnen zu helfen unerwünschtes Verhalten oder Widersetzlichkeiten abzulegen.
Die TTouches sind die  Grundlage für die Aktivierung des geistigen und körperlichen Bewusstseins des Pferdes in einer Art und Weise
–   die Intelligenz des Pferdes zu erweitern
Intelligenz definiert als die Fähigkeit sich an neue Situationen anzupassen
–    die Bereitwilligkeit und Lernfähigkeit des Pferdes zu verbessern
bei einem unsicherem, schreckhaftem oder übersensiblem Pferd, Vertrauen schaffen und Selbstbewusstsein vermitteln
–    Ängste auf Zellebene lösen
die Eigenwahrnehmung verbessern – die gefühlsmäßige Wahrnehmung des Pferdes, wo sich seine Gliedmaßen im Raum und in der
Bewegung befinden –  zur Verbesserung von Koordination und Gleichgewicht.

In diesem Sinne haben alle Teilnehmer sehr interessiert ihre Pferde und Eselchen mit den sanften und doch so wirkungsvollen kreisenden und gleitenden Hand- und Fingerbewegungen verwöhnt.

Ihre Kommentare:

„Es ist unglaublich was mit so Wenig möglich ist – so sanfte langsame Bewegungen meiner Finger und ich kann mich so gut
in das Tier Hineinfühlen und gut erkennen was es denn gerne hat und wo es, wie Manuela sagt in Sorge kommt.“
„Offensichtlich fühlen sich die Pferde sehr wohl und lassen körperlich aber auch mental los wenn wir sie mit Aufmerksamkeit TTouchen –
aber auch ich habe mich sehr entspannt dabei.“
„Die Veränderung im Verhalten ist so deutlich schon nach wenigen TTouches. Im Verlauf des Tages konnte man bei zwei Pferden auch eine
deutlich veränderte Körperhaltung gut erkennen. Und diese wirkte sich wieder auf das Führen aus. Alles war leichtrr und feiner.
Einfach Toll!“

 

anke_recktenwald connected ridingMein diesjähriges (2017) Advanced Training habe ich bei Anke Recktenwald in Deutschland gemacht. Sie ist Tellington TTouch Lehrerin, Connected Riding Instructor und Feldenkrais Trainerin. Schwerpunkte waren Connected Riding und wo genau ist der Feldenkraisansatz bei unserem Tellington und Connected Groundwork Training zu erkennen. Anke ist nicht nur Fachkompetent.
Sie zeichnet sich aus durch ihr Gefühl auf Menschen und Pferde einzugehen, dabei klar und verständlich zu sein und dadurch vieles zu bewegen. Meine Stute Naranja hat die Tage unseres Trainings sehr genossen und ich hatte die Möglichkeit dazuzulernen und Gelerntes zu verfeinern.
Auf jeden Fall würde ich jedem Tellington TToch Practitioner empfehlen bei Anke einen Kurs zu belegen!

Die TTouch Methode® für Pferde, ein Ausbildungsprogramm von Linda Tellington Jones, ist eine ganzheitlich, auf Wertschätzung und Respekt aufgebaute Trainingsmethode. Zu meiner großen Freude sind Teilnehmern an meinen Kursen und Demos davon begeistert. Viele von ihnen integrieren die Tellington Arbeit auch in den täglichen Umgang mit Ihren Pferden, auch wenn es nicht unbedingt darum geht Probleme mit dem Pferd zu lösen.

Reiten Balancezügel TTouch Demo Linda Tellington Jones

Balancezügel für Pferde TTouch mit Linda Tellington JonesReiten mit dem Balancezügel – HAWAII – eine Woche TTouch Training für Pferde mit Linda Tellington Jones – Februar 2017

Höhepunkt dieses Jahr war mein Aufenthalt auf Hawaii bei Linda Tellington. Ich dufte bei dem diesjährigem Pferdetraining assistieren. Die Stimmung war Aloha geprägt wunderbar intensiv. Die Teilnehmer waren sehr interessiert und mit viel Herz dabei. Die Stars waren natürlich die Pferde mit denen wir arbeiten durften. Sie waren sehr kooperativ und haben kleine und größere Unklarheiten von unserer Seite her verziehen, jedoch generell konnten sie die Zeit mit uns genießen und sich entspannen. Die Themen waren weit gestreut. Vom Basis TTouch bis zum Fahren vom Boden und der Vorstellung des Tellington Trainingsgebisses welches den Pferden hilft sich zu lösen. Linda hat uns anschaulich demonstriert wie das Trainingsgebiss, der Balancezügel, und der Libertyring (Halsring) eingesetzt werden und wirken. Ich bin immer fasziniert wenn ich sie im Sattel sehe. Die Pferde bewegen sich sofort anders. Linda strahlt eine Eleganz und Leichtigkeit aus die ich mir gerne einpräge und als Vorbild nehme. Bei einem Ausritt hatte ich dann die Gelegenheit den extremen Wert des Balancezügels – besser wäre noch ein Halsring gewesen, hatte ich aber nicht dabei – zu erfahren. Mein Gastpferd, As, war sehr nervös, wollte immer schneller sein als die Gruppe und hatte immer den Arm der Hebeltrense im Maul. Sehr unangenehm, ich musste ihn ja gut zurückhalten um bei den anderen bleiben zu können. So habe ich mehr und mehr den Balancezügel verwendet und konnte langsam den Trensenzügel nachlassen. Ich bin ehrlich, mit nur mäßigem Erfolg. Der Ritt dauerte eineinhalb Stunden. Für Nachmittag war ich noch einmal eingeteilt die Gruppe zu begleiten. Ich bat um eine andere Trense für As, welche mit der Begründung “As wäre sonst nicht zu halten“ abgelehnt wurde, und außerdem verschluckt er immer den Arm der Trense und wenn es ihn nicht stört sollte es mich auch nicht behindern!? Ich war total motiviert As eine schöne Erfahrung zu ermöglichen. Nicht nur As, auch mir. So habe ich ihm weiter den Balancezügel angeboten und nach einer halben Stunde war der Moment gekommen. Ich konnte die Trensenzügel aufgeben, am Horn festmachen und bin As für die restliche Stunde nur mit dem Balancezügel geritten. Schritt, Trab rauf und runter, vor hinter und neben der Gruppe. Ich durfte das, ich war ja auch ein Guide und hatte die anderen Reiter auch nicht behindert. As wurde aufmerksam, angenehm zu reiten und sehr kooperativ. Sein Rücken begann zu Schwingen und ich konnte endlich fein und verbunden sitzen. Es gab für ihn auch keine Veranlassung mehr den Trensenarm in das Maul zu nehmen!!! Ein Traum diese Veränderung. Es gab schon Momente wo ich aufgeben wollte aber meine Lehre war, auch wenn es so aussieht als gäbe es keine Fortschritte, bleib achtsam dran und gib eine Pause. Genau so war es dann, nach der Mittagspause konnte er sich beruhigen und meine Hilfen ohne Gebisseinwirkung annehmen. Ein tolles Gefühl der Freiheit hatte auch mich gepackt. Mein TTouch Kursprogramm – Wochenendworkshops TTouch für Pferde in Österreich – ist so aufgebaut, dass ihr Eure Pferde optimal für Euer Training vorbereiten könnt. Sei es Mental – Problemlösungen bei Unerwünschtem Verhalten – oder Körperlich – Biomotorik. Was ich aus Hawaii mitbringe ist das noch intensivere Reiten mit dem Balancezügel und dem Libertyring. Denn Frei wollen wir doch alle sein! Eure Manuela

Tellington TTouch® Ausbildungskurs mit TTouch Instructor und Editor of TTEAM® Connections Robyn Hood und TTEAM® Instructor Deutschland Bibi Degn in Deutschland am Dreisteinenhof in Hennef (Frühjahr 2016)

ttouch für pferde ausbildung kurs gruppe

Wie die Fotos dokumentieren war der Kurs sehr gut besucht und die 25 aktiven Teilnehmer waren sehr engagiert und begeistert dabei. Kein Wunder. Robyn hat wirklich eine große Gabe auf Menschen verschiedenster Bedürfnisse und auch auf Ihre Pferden einzugehen. Mit Ihrem enormen Fachwissen und ihrer positiven freudigen Art schafft sie es alle zu Begeistern und zum Lernen und Praktizieren anzuregen. – Foto Annalena Kuhn.

 

ttouch pferde schweifarbeit robyn hoodRobyn ist sehr bedacht uns an den Wert der Kleinen Dinge zu erinnern. Dazu gehören kleine, kaum für den Beobachter sichtbare Bewegeungen die wir im Pferdekörper aktivieren. Wie die TTouch® am Schweif. Sie wirken sehr entspannend über den ganzen Rücken bis zum Genick.

ttouch pferde reiten mit halsring
REITEN MIT HALSRING Für uns das Größte ist es aber so ganz oben Ohne zu Reiten. Auf dem Foto zu sehen eine sehr glückliche Petra die zum ersten mal mit dem Halsring reitet. Sie hätte nie gedacht, dass sie ihren Casanova ohne Gebiss reiten könnte und dann gleich auch noch ohne Zügel!! Man kann gut nachvollziehen wie angenehm es für Casanova ist, diese tolle Abwechslung seinen Körper zu spüren ohne Trense. Geschmeidig und anmutig streckt er sich in Petras „Hände“. Solltet Ihr nach dem kleinen Einblick in einen Kurs auch Lust verspüren mehr über diese so Pferde- und Menschenfreundliche Ausbildungsmethode zu lernen kontaktiert mich unter manuela@pferde-burgenland.at Gerne gebe ich Auskunft über die verschiedensten Kursmöglichkeiten. Vom Schnuppertag bis zum Wochenkurs. – Foto Annalena Kuhn.

Liebe Pferdefreunde!
Wenn Ihr Interesse habt Euren Pferden Abwechslung zum gewohntem Training zu bieten, ihnen eine neue Körpererfahrung zu gönnen und somit das Vertrauen noch zu stärken und die Leistungsbereitschaft, das Leistungsvermögen und die Gesundheit Eures Pferdes zu steigern, dann gönnt Euch doch ein Wochenende im Burgenland bei einem Linda Tellington Jones TTouch
® Kurs.
Unter diesem Motto haben Regina und Sandra, bei astronomischen Temperaturen mit ungetrübter Aufmerksamkeit und Freude am letzten Kurs Anfang Juli im Reitstall Punitz teilgenommen.
Es war ein Wochenende intensiven Lernens und des lebhaften Erfahrungsaustausches. Einmal mehr hat sich gezeigt wie schnell der TTouch wirkt, auch wenn er von unerfahrenen Schülern angewendet wird. Wir hatten die Möglichkeit mit älteren, erfahrenen Großpferden, mit enier zwei jährigen Stute und mit einem Pony zu arbeiten. Sehr unterschiedliche Persönlichkeiten von denen wir viel lernen konnten. Wie sie sich der Körperarbeit geöffnet und sie genossen hatten und wie aufmerksam und willig sie die Frühpositionen bei der Bodenarbeit angenommen haben war eine schöne Erfahrung für uns alle.

 

TTouch® Erfahrung: Entspannend für Pferd und Mensch

TTouch Kurs Pferde_ am Maul arbeiten webRegina aus Wien (rechts im Bild)  meint   …..dieses Wochenende war eine besondere. schöne Erfahrung für mich. Die Landschaft, die Ruhe, die ‚Arbeit‘ mit den Pferden (und der Ziege), Deine Informationen…..es war alles perfekt! Hab mich auch selbst total entspannt gefühlt auf der Heimfahrt. Konnte nun auch schon die vielen Infos für mich sortieren und habe vor, in Spanien, wo ich auf einem Pferdehof bei Freunden Urlaub machen werde, folgendermaßen vorzugehen:
Noahs Marsch- Kopf senken – TTouch -Ohren-Maul- Beinekreisen.
Nochmals vielen Dank!
Hoffe, dass sich mal eine Fortsetzung ergibt.
Alles Liebe, Regina

Ich, Manuela Paradeiser habe meine Ausbildung zum Practitioner II in Kanada und
USA bei Linda Tellington Jones und ihrer Schwester Robyn Hood absolviert. Ich
bin Österreicherin, habe 18 Jahre in Chile gelebt und seit zwei Jahren bin ich wieder in
Österreich. Regelmäßig biete ich zwei Tages Kurse in der Tellington TTouch
Methode an.

Ich würde mich freuen Dich auf einem meiner nächsten Kurse kennen lernen zu können.

Claudia arbeitet mit TTouch für Pferde

Pferde TTouch® – Erfahrung von Claudia Ronacher aus Kärnten

Ich hatte mit meiner Stute Agrippa immer Probleme sie von der Koppel zu holen. Ohne ziehen habe ich sie leider nie dazu gebracht mit mir mit zu gehen. Dank dem TTouch – Kurs für Pferde bei Manuela ist sie wie ausgewechselt. Zwar funktioniert der Dingo nicht, da ist es soweit gekommen dass sie nur mehr rückwärts gegangen ist und sich komplett quer gestellt hat. Ich hab aber jetzt eine Kombi aus Elefant und Gepard und damit funktioniert es super. Sie geht jetzt auch immer ganz gelassen auf den Reitplatz, hat ihre Ohren so oft vorne wie noch nie. Vor 2 Wochen bin ich mein erstes Vielseitigkeitsturnier gegangen, voll cool.

 

Verena TTouch Lindell ErfahrungVerena aus Oberösterreich erzählt nach dem Ausbildungskurs für Pferde nach der Tellington TTouch Methode®:

Wir hatten zum Sommerende hin einen intensiven Linda Tellington Jones TTouch für Pferde 2-Tageskurs bei uns im Stall, und ich war mit meinem Paso und meinem Maulesel dabei. Nach einer theoretischen Einführung ging es über zu den praktischen Übungen. Manuela erklärte die Übungen sehr gut und fragte jeden Teilnehmer nach Schwächen seines Pferdes und ging in der Folge darauf ein.
Mein Paso hatte beim Reiten oft Angst, dass etwas Gefährliches von hinten kommen könnte. Bei diesem „Problem“ hat mir die Schweifarbeit sehr geholfen. Ich wende diese nicht immer, aber wenn zeitlich möglich vor dem Reiten an und weite die Übung dann noch aus und mache auch die Beinarbeit. Wir gehen dann lockerer vom Stall weg und haben auch vor dem von Hinten Kommenden weniger bis gar keinen Stress.
Die Verbesserung nach dem Kurs und der Weiterführung der Übungen war deutlich erkennbar.
Verena Erfahrungen mit TTouch für PferdeMein Maulesel ist/war ein Sonderfall. Leider ist es bis dato für Fremde nicht ganz möglich, sie überall anzufassen oder mit ihr zu arbeiten. Ihr Misstrauen ist einfach zu groß und sie wehrt sich körperlich gegen unbekannte Menschen. Manuela hat mir einen guten und geduldigen Weg gezeigt, dass auch andere außer mir sie berühren dürfen und sie mir mehr Vertrauen entgegen bringt, wenn jemand Fremdes bei mir ist und „mitarbeitet“. Gerade die Beinarbeit hat ihr große Probleme gemacht, denn ihr fehlte es bei den Hinterbeinen oft an Gleichgewicht, weshalb sie die Beine nicht sauber halten konnte. Mit regelmäßiger Übung ist das nun kein Problem mehr und auch der Hufschmied darf bereits ohne Probleme an ihr arbeiten. Auch die Ohrenarbeit war für sie anfangs ein absoluter Horror. Manuela hat es aber geschafft, sie durch die TTouches an den Ohren in den Schlaf „zu kraulen.“
Die Veränderung meines Maulesels war innerhalb der 2 Tage stark erkennbar und zum Ende war ich nicht mehr die Einzige, die sie berühren durfte. Auch die anderen Teilnehmer durften ihr nun die Ohren kraulen und sie z.B. an den Beinen berühren, was vorher undenkbar gewesen wäre. Das Vertrauen von ihr mir gegenüber ist stärker geworden.
Ich habe auch das Lindell an meinem Paso probiert. Mir gefiel zwar die Abwechslung des gebisslosen Reitens, dennoch werde ich beim Gebiss bleiben, da es für mich einfach ein „Genaueres“ reiten ist, ich zu über 90 % im Gelände unterwegs bin und ich die Sicherheit eines Gebisses (auch bei Nichtverwenden) zumindest besitze und wenn notwendig einsetzen kann.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mir viel von dem Kurs mitgenommen habe. Manuela zeigt die Übungen deutlich, nachvollziehbar und unterstützt einen sehr gut dabei. Auch die Theorie vor Beginn der praktischen Übungen ergeben Sinn und rufen mehr Verständnis für die Arbeiten danach hervor. Ich würde jederzeit wieder einen Kurs bei Manuela machen und noch stärker auf TTouches und die Körperarbeit eingehen.

TTouch Pferde gut fuer beschlagen_web

TTouch® für Pferde ist für Alles genial. Unsere Pferde werden immer frei, ohne Fürhstrick angebunden, gesattelt, geputzt und wie hier auf dem Foto vom Hufschmied beschlagen. Frei sein bedeutet für Pferde, wie für uns, ein gutes Wohlbefinden. Der TTouch fördert ein gutes Vertrauen zum Menschen.

Eva und ihre Stute Maggie aus dem Weinviertel
Nach einem Wochenende an dem sie, Eva die Linda Tellington Jones TTouch® Lernmethode für Pferde kennen gelernt hatte schrieb mir Eva aus dem Weinviertel:
Ich werde mich bemühen so gut wie möglich meine Eindrücke bezüglich TTouch in Worte zu fassen .Nachdem wir nun seit Jahren bei uns zu Hause mit den eigenen Pferden leben, ist es unabwendbar sich täglich mit den Pferden auseinander zu setzen .
Nach einem Sturz vom Pferd vor ca 3 Jahren hatte ich große Angst vor dem Reiten. Ich besitze nun eine wunderbare Painthorsestute mit sehr gefestigtem Charakter. Seit  1 1/2 Jahren nehmen wir regelmäßig  Westernreitunterricht der mir vorallem  Sicherheit im Sattel gibt. Bodenarbeit nach NHP gestaltet sich bei uns in der täglichen Arbeit mit den Pferden.
Eva TTouch Erfahrungen mit dem PferdVor nicht allzu langer Zeit verbrachte ich ein super Wochenende mit meiner Maggie bei euch (Manuela und Clark) im Burgenland.
Wir unternahmen schöne Ausritte die mir Dank eurer Erfahrung und Unterstützung wieder gezeigt haben wie schön es ist in der Natur zu reiten und man seinem Pferd einfach viel mehr Vertrauen entgegen bringen soll und kann.
Du, Manuela hast mir auch viel über die TTouch Methode® erzählt und gezeigt. Für mich war die Zeit zu knapp um so manches zu festigen oder auch ein Erfolgserlebnis mit nach Hause zu nehmen. Vieles ist für mich gegenüber all den anderen Methoden der Bodenarbeit sehr ähnlich. Körpersprache und Berührungen die deutliche Signale senden sind das um und auf jeder  Bodenarbeit.

Wenn jemand mit Bodenarbeit neu beginnt egal ob er ein Problem mit seinem Pferd hat oder nicht ist das Prinzip von Linda Tellington Jones sicher sehr gut und nur zu empfehlen.
Ich habe   bereits seit Jahren ständigen Kontakt zu Pferden und Methoden der Bodenarbeit und mir dadurch ein gewisses Verhaltensmuster im Umgang mit Pferden angeeignet.
Für mich wäre es nun  eine große Umstellung  nach TTouch zu arbeiten.
Auch konnte ich mich nicht mit den Bezeichnungen der einzelnen Übungen anfreunden, z.B. der anmutige Gepard, die Brieftaube, Delfine schnellen durch die Wellen usw.
Ich finde bei diesen Ausdrücken keine Verbindung zu meinem Pferd.
Ich verwende bei meinen täglichen Umgang mit den Pferden vieles aus dem Bereich des Naturalhorsemanship.
Linda Tellington Jones ist sicher eine der ersten die sich mit dem Thema Bodenarbeit mit Pferden erfolgreich auseinandergesetzt hat.
Für mich wäre es aber  etwas komplett Neues und dadurch viel zu aufwendig und kompliziert dafür fehlt mir persönlich einfach die Zeit.
Liebe Manuela, ich wünsche dir trotzdem noch viel Freude und vor allem Erfolg auf deinem Weg mit der Tellington TTouch Trainingsmethode.

Liebe Grüße Eva

ttouch fuer pferde ausbildung mariaMeine Pferde, ich Maria und unsere Erlebnisse mit dem TTouch®

Nach einer Woche täglich ca. zwei Stunden TTouch Arbeit mit Manuela:
Ich bin eine deutsch-holländische Norddeutsche, mit Schweizer Hintergrund und lebe nun seit fünf Jahren mit meinen Mann, Thomas und meinen elf Arabofriesen im wunderschönen, naturbelassenem Herzen Siebenbürgens, Schäßburg, Rumänien.Ich züchte diese Pferde und bilde sie auch selbst, schon seit vielen Jahren aus.Hin und wieder empfangen wir, meine Pferde und ich, naturbegeisterte und abenteuerlustige Reiterfans (oder solche die es werden wollen). Ich biete ihnen Reiterurlaub oder stundenweise Ausritte.

Ich komme aus der klassisch, englischen Reiterei, wobei ich mir und den Pferden über die Jahre meine eigene Reitweise angewöhnt habe. Die auf der englischen basiert, jedoch nicht so eng und starr ist.
Die Schwarznasen sind alle aus eigener Aufzucht und mit dem Alter von sieben Jahren noch sehr jung, dennoch sehr ausgeglichen und, wie ich finde, genau das Richtige, um in dieser herrlichen Weite um Draculas Geburtsstadt auszureiten.

Linda Tellington-Jons, TTouch®… habe ich neben Pat Parelly, Monty Robert, Peter Kreinberg, Ponyboy usw schon gehört. TTouch® und Feldenkrais brachte ich auch in Verbindung, wie und was genau, wußte ich nicht.

Manuela kam, um mir mit Deva zu „helfen“. Deva ist eine fünfjährige Arabofirsenstute mit sehr viel arabischem Anteil im Charakter. So pflegte ich zu sagen um mir ihr Verhalten zu erklären. Der Name ist außerdem Programm: Deva, unsere Diva. Sie ist ein liebes Pferdchen. Sie ist in der Gruppe/ Herde eher zurückhaltend, läßt sich am Futtertisch auch leicht wegdrängeln oder macht den anderen Pferden gar Platz, wenn sie merk, dass ein anderes Pferd ihren Platz will. Beim Putzen, Satteln und Aufsitzen ist sie meist sehr unruhig und kann kaum still stehen. Sie neigt zum Steigen, wenn ich aufgesessen bin. Sattel, Gurt, Trense, alles schon abgecheckt, passt alles. Außerdem ist sie im Gelände sehr „hitzig“, wobei sie immer ganz sensibel im Maul ist. Sie ist mir noch niemals durchgegangen. Bei Ausritten geht sie locker im Schritt aber leider erst nach zwei bis drei Stunden. Davor muß ich sie viel parrieren und zügeln. Nun denn.
Manuela kam und wir „touchten“ Deva, sie erklärte, zeigte, korrigierte meine Versuche und siehe da: Deva entspannte sich – sie schnaubte und kaute etwas, dabei senkte sie ihren Kopf. Auch am nächsten Tag kam Manuela wieder und wir touchten sie, außerdem zeigte Manuela mir Übungen zum Führen. Deva nahm das alles sehr gierig auf. Es war für mich nicht schwer die Technik der Körperarbeit und einige Führpositionen zu erlernen. Vor allem weil ich so schnell eine bessere Verbindung zu meinem Pferd aufbauen konnte und sie hatte endlich meine Bemühungen, sie zu beruhigen annehmen können.  Schon am Abend konnte ich eine Veränderung bemerken, denn Deva ließ sich nicht mehr so einfach von den anderen Pferden verscheuchen. Auch beim morgendlichen Füttern auf dem Platz war sie bei den Ersten dabei und das ohne Kampf oder aggressivem Streit. Irgendwas hatte sich verändert und die anderem liesen sie einfach ans Futter. Hat mich sehr beeindruckt.

Bodenarbeit TTouch® ist wichtig
Nach drei Tagen Körperarbeit und Bodenübungen habe ich Deva gesattelt und, ich war so erstaunt, nicht ahnend, dass der TTouch® so schnell wirken kann. Deva hat mich aufsteigen lassen ohne zu Steigen und wir sind ganz ruhig eine kleine Runde gegangen. Was für ein Gefühl! Von da an haben wir schnell Fortschritte gemacht. Ich habe für einige Wochen immer vor dem Reiten einige TTouches gemacht und sie bewusst ruhig geritten. Bis auf kleine Abweichungen war das gut möglich. Auch mit anderen Pferden.
Im Oktober hatte ich eine Gruppe Reitgäste zu Besuch, eine Frau von ihnen wollte so gerne auf Deva reiten. „Mhh …!“ Ich erklärte ihr, wie Deva WAR. Ich war nicht so sicher ob Devas Entspanntheit schon so gefestigt ist, daß auch Fremde sie ohne Probleme Reiten können. Es war eine sehr erfahrene und gute Reiterin und ich wagte den Versuch. Von der Deva, wie ich sie noch vor der TTouch® Behandlung kannte, ist alles verändert. Sie war lieb, stieg nicht, zickte nicht, trappelte nicht, lief nicht … sie war total unauffällig zwischen den anderen Pferden.

Zusammenfassend:
Meine Deva geht im Gelände und auch am Reitplatz entspannt, durch das TTouchen am Bauch, nimmt sie den Schenkel ganz anders an, durch die Maularbeit ist sie weniger sensibel und grundsätzlich hat sie viel mehr Vertrauen geschöpft und das merke ich jeden Tag! Deva steigt in der „Rangliste“ der Gruppe deutlich nach Oben, wobei sie sich immer noch etwas abseits hält und beobachtet. Am Futtertisch und an den Tränken lässt sie sich aber nicht mehr wegscheuchen, eher noch geht sie nun ganz selbstbewusst hin und die anderen machen ihr Platz. Insgesamt ist sie sehr positiv verändert wobei mir auch aufgefallen ist, dass nun das Verhältnis zwischen ihr und mir eine andere Qualität bekommen hat. Ich finde es sehr interessant das so zu beobachten, denn von so ein bißchen „touchen“ dachte ich, kann ja eigentlich nicht viel kommen … .

Lindell® – gebisslose Zäumung mit meiner Galateia sie ist ein vierjähriges Friesisches Sportpferd. Ich habe sie auf dem Reitplatz ein paar Mal „geritten“ und war nach dem 3. Mal direkt eine kleine Runde ins Gelände gegangen. Sie reagiert gut auf Stimmkomandos. Nun wollte ich schon lange eine gebisslose Trense ausprobieren, scheute aber immer aus Angst den Pferden Nase oder Kiefer brechen zu können oder ihnen zumindest ungeheuer große Schmerzen zuzufügen. Denn so wird es einem ja überall suggeriert. Da ich keine Erfahrung damit habe und auch niemanden, der mir Rat geben konnte, blieb es immer bei dem Wunsch.
Manuela brachte mir ihr Lindell zum Ausprobieren. Noch am gleichen Tag war ich mit Galateia, gezäumt mit dem Lindell im Gelände. Ich war so angenehm überrascht, dass ich es am selben Tag auch bei der Deva ausprobierte. Zwei meiner Stuten gehen nun sogar mit dem Lindell gezäumt im Reitplatz, wenn Kinder reiten.
Was mir aufgefallen ist, dass Biegen, Stellen und „ans Gebiss reiten“ ebenso funktioniert wie mit einem Gebiss. Weiter noch reagieren einige meiner Pferde viel positiver auf das Lindell als auf eine Zäumung mit Gebiss.
Das Lindell ist eine gute Alternative, die ich häufig dem Gebiss sogar vorziehe.

Noch etwas!!!!
Ich touche jetzt auch Thomas, meinen Mann der sehr unter Schlafstörungen leidet, und seitdem schläft er „wunderbar“ – wie ein Wunder ist es tatsächlich! Sooo gerne möchte ich mehr über die Tellington Arbeit erfahren. Ich freue mich schon wenn Manuela wieder in unsere Gegend kommt.

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Monika und ihre Stute Carmen

Carmen ist ein junges, sehr neugieriges Pferd. Sie hat viel Elan und ist sehr elegant. Leider ist sie auch sehr schreckhaft, bleibt dann überraschend stehen, steigt und kehrt auf der Stelle um, um wegzulaufen.  Sie hat ihre Ohren überall und es kostet viel Mühe ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Nachdem mich das mehrmals in gefährliche Situationen gebracht hat und übliche reiterliche Einwirkungen wie beruhigen, zeigen, vorwärts reiten, seitwärts vorbei gehen, nur eingeschränkt erfolgreich waren, habe ich nach einer Lösung gesucht, die sie von Grunde auf mehr entspannt und bin auf Tellington Touch gekommen.

Gleich in den ersten Tellington Einheiten habe ich ganz praktische Übungen gelernt, die ich auch selbst anwenden konnte, so dass Carmen schon vor dem Reiten entspannter war.
Jetzt machen wir dieses Programm regelmäßig vor dem Aufsteigen und Carmen genießt das sehr.
Am meisten haben sich Pferdekopf senken, Muschel Ttouch über den Hals und den Körper, Ohren TT , Maul TT und Python TT an den Beinen, sowie Hufe abklopfen bewährt.
Auch haben wir schon ein ganzes Programm zur Verbesserung der Konzentration auf den Reiter mit vielen Hindernissen, Planen und dem Labyrinth absolviert.
Als nächstes haben wir  gemeinsam für Carmen schwierige Situationen gemeistert, den Weg entlang eines Waldes, der ihr immer Angst macht, sie konnte lernen stehen zu bleiben, zu überlegen, Objekte zu beschnuppern und  sich dann vorsichtig zu nähern. Der Steig- und Fluchtreflex war durchbrochen.

Jetzt übe ich, diese Entspannung bei Carmen auch im Sattel beizubehalten und in kritischen Situationen herzustellen.

Durch Mähnenkam abstreifen gelingt es bei Carmen am besten sie zum stehen bleiben und zum Überlegen  zu bringen.
Damit haben wir schon einen großen Fortschritt gemacht und können uns neuen Hindernissen zuwenden.

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Rückblickend, wie es mir mit meinen Anfängen mit der TTouch Methode® ergangen ist, etwas aus meiner Zeit als ich dort lebte.

Autorin Manuela Paradeiser:

Wie das Linda Tellington Jones TTouch® Lernprogramm der sehr ängstlichen, menschenscheuen Shetlandpony Stute ALMENDRA geholfen hat.

linda tellington methode für pferdeHeute, nach Jahren Erfahrung mit der Tellington TTouch Methode®, würde ich einiges anders machen aber für damals war ich mit meinen Erfolgen sehr zufrieden und glücklich. Wenn „normales“ Streicheln und ein netter Umgang nicht helfen damit sich Pferde öffnen und entspannen können, ist der TTouch® und die Tellington Methode sehr wertvoll und hilfreich um Zugänge zu unseren Freunden und Partnern den Pferden zu finden und ihr Vertrauen zu gewinnen.

Hier meine Begegnung mit Almendra: Meine Freundin Michaela, eine erfahrene Pferdefrau und Shetlandpony Züchterin hatte Almendra in den Anden beim Wandern gefunden. Offenbar ist sie ohne viel menschlichen Kontakt groß geworden. Trotzdem konnten Besitzer gefunden werden und Michaela hat die Stute gekauft und zu ihrer Herde gebracht.

Almendra ist extrem Menschenscheu und sehr ängstlich. Meine Freundin hat viel Zeit und Geduld aufgebracht konnte aber keine wesentlichen Fortschritte erzielen.

linda tellington methode bodenarbeit pferdeIch hatte zu diesem Zeitpunkt gerade drei einwöchige Tellington Trainingskurse hinter mir und war voller Zuversicht mit dem TTouch Almendras Vertrauen gewinnen zu können. Unsere erste Begegnung war eine Geduldsprobe für mich. Almendra war in ihrem Stall und hat mich vehement ignoriert. Ich bin nicht auf sie zugegangen, in der Hoffnung sie würde mich doch wenigstens einmal anschauen. Dem war für zwei Stunden nicht der Fall. Also bin ich zu ihr hin und hab ihr die Lamaleine in den seitlichen Ring am Halfter angelegt. Das ließ sie zu. Mit dem leichtesten Zug und einem Meter Abstand zu ihr konnte ich sie aus ihrer Schutzecke heraus führen. Langsam habe ich mich auf sie zu bewegt und Wolken Leopard TT am Hals gemach. Sie hat gezittert und ist von mir weg gegangen. Ich hab´s mit Waschbär TT und Muschel TT versucht, mit der selben Reaktion. Zittern und Weichen. Dann habe ich mir einen Wollhandschuh angezogen und hatte damit auch nicht mehr Erfolg. Das Resultat war besser mit dem Stock an den ich einen Handschuh um das Ende gebunden hatte. Jetzt war ich in der für Almendra akzeptablen Distanz und ich konnte mit dem Stock die eineinviertel Kreise ausführen. Am Hals und am Körper. Ich war sehr glücklich ihr einen guten Eindruck des TTouches® vermitteln zu können. Am Nachmittag war ich wieder bei ihr und habe sie eine halbe Stunde mit dem Stock getoucht. Am nächsten Tag hat sie mich wieder ignoriert aber ich konnte sie mit meinen Händen am Kopf touchen und Maul und Ohren TT machen.
pferde linda tellington methodeMeine Freude war unbeschreiblich. Almendra hat den Kopf gesenkt und sichtlich entspannt. Noch immer hat sie bei Berührung am Körper zu zittern begonnen. Ein großer Erfolg für mich war auch, daß ich sie ohne Zug an der Lamaleine aus der Box führ konnte und sie mir auch weiterhin gefolgt ist. So haben wir drei Tage verbracht und dann endlich konnte ich sie berühren ohne daß sie von mir weg gegangen ist oder zu Zittern begonnen hat. Ich habe Wolken Leopard TT und Muschel TT am Körper und Waschbär TT am Kopf gemacht. Die Maul TT und die Ohren TT hat sie sichtlich am meisten genossen. Die Beine und den Schweif konnte ich nicht berühren. Meine Zeit war limitiert. In einer Woche war ich so weit, daß Almendra wenn ich zu ihr gekommen bin sich nicht in die hinterste Ecke geflüchtet hat, ja sie hat sich nicht einmal mehr von mir abgewendet. Ich konnte sie ohne Zug zum mit mir Gehen bewegen und wie gesagt den Kopf und Körper mit immer mehr sichtlicher Entspannung und Wohlbefinden TTouchen. Für mich war Almendra eine Lehrerin für Geduld und Sanftheit. Meine Freundin Michaela hat in diesem Sinne weiter mit Almendra gearbeitet. Man kann nicht sagen, daß sie zum Menschenfreund geworden ist aber wenn jetzt jemand mit langsamen Bewegungen und sanft mit ihr ist zeigt sie keine Auffälligkeiten. Ich denke das Leben ist für Almendra schöner und stressfreier geworden. Möglich wurde das durch die verständnisvolle und nicht bedrohliche Tellington Methode®.

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Autorin Manuela Paradeiser

pferd anhänger verladen tellington methode 

Die Linda Tellington Jones Trainingsmethode® hilft Pferden die Angst zu nehmen, um in den Pferdeanhänger einzusteigen.
Ein typisches Beispiel, mein Pferd Domingo

Domingo mein 10 jähriger Wallach brauchte bis vor kurzem nicht in einen Pferdeanhänger. Dann plante ich einen Ritt bei Freunden und wollte Domingo zu Ihnen Trailern. Ich dachte er würde ohne Probleme einsteigen. Ist er doch ein sehr ausgeglichener mir vertrauender Kamerad. Aber da habe ich mich getäuscht.

Der Hänger ist wie ein rotes Ungeheuer für ihn.

Futter auf der Rampe frißt er so weit sein Kopf reicht aber er verweigert jeden Schritt auf die Rampe. Wenn ich etwas hartnäckiger versuche ihn zu überreden nur einen Schritt vorwärts zu tun wirft er sich zurück und zeigt auch Tendenz zum Steigen. Keine Chance.

Mein Programm, basiert auf Tellington Pferdetrainingsmethode, für Domingo:

Da er nicht einmal entspannt sich dem Hänger nähern wollte hab ich den Hänger auf Trockenplatz gefahren. Dort verbringen unsere überernährten Pferde einige Stunden am Tag. Sonst stehen sie auf der Futterwiese.
Ich dachte damit er sich an die Gegenwart des Hängers ohne daß man etwas von ihm verlangt gewöhnt.

Körperarbeit: Kopfsenken, Nackenlösen, Regenwurm TT, Nackenschaukeln, Maul TT, Ohren TT, Gesichts TT. Wolken Leopard TT, Musche TTl, Waschbär TT am ganzen Körper. Lecken der Kuhzunge, die Tarantel zieht dem Pflug TT und Python Lifts. Das alles genießt er sehr.
Auch das Beinkreisen und die Schweifarbeit sind zur Routine geworden.

Tellington Bodenarbeit®: Domingo hat viel Freude daran. Wo er nur eine Stange sieht steuert er sie an. Er geht schön im Flug des Adlers. Das auch nur mit der Catchrope.

Reiten: Er ist gut zu Reiten mit dem Halsring.

tellington methode anhänger verladen pferdeDer Lernparcours
Neu für ihn, und das war eine Überraschung für mich, ist die Plane. Eine große, blaue, Plane. Da er so gut mit Plastiksäcken verschiedenster Größe umgehen kann, hätte ich nicht gedacht, daß er solche Probleme mit der Plane hat. Er wollte sie nicht einmal anschauen. Nur weg. Und das sehr heftig.
Ich hatte keine Chance ihn zu überzeugen sich doch mit dem Ding auseinander zu setzten. Ich arbeite nicht gerne mit Futter, aber ich wusste keinen anderen Rat. Ich habe ihm einen seiner Lieblingsleckerlies, einen Apfel auf die Plane gelegt. Zuerst hab ich ihn abbeißen lassen und dann den Apfel Richtung Plane geführt. Sehr mühsam. Aber er hat wenigsten sich bemüht der Plane – mehr dem Apfel, aber egal – etwas Aufmerksamkeit zu spenden. Dann ging es schnell. Fressen von der natürlich noch klein zusammengefalteten Plane war gut. Langsam hab ich die blaue Fläche vergrößert.

Soweit so gut. Maul auf Plane aber noch keine Zeichen von einer Annäherung der Beine.

Nächster Tag: Domingo betrachtet die Plane ich kann sie (zusammengefaltet) neben ihm tragen und bewegen, es sucht seinen Apfel den er auch bekommt. Bald kann ich sie vergrößern und bewegen und auf dem Boden auslegen er bleibt ruhig und freut sich auf seinen Apfel.

Nächster Tag: Ich erwarte einen Schritt auf die Plane bevor es den Apfel gibt. Mit sanftem Überreden gelingt es mir. Er ist mit den Vorderbeinen auf der halb geöffneten Plane und frißt seine Belohnung.

Nächster Tag: Ich mache nur kurze Übungseinheiten denn Domingo verliert schnell die Geduld oder den Mut und sucht dann nur noch den Apfel in meiner Hand. Um ihm gleich deutlich zu sagen daß ich das nicht möchte gehe ich immer eine Runde im Pfauenrad mit ihm. Ich hätte es nicht gedacht aber nach einiger Zeit hat er begriffen daß er mit betteln nicht weiter kommt. Das Pfauenrad! Super toll.

Von nun an ging alles sehr schnell. Meine Idee war er soll auf die Plane steigen und zurück gehen. Er steigt drauf und rennt darüber.

Kein Apfel. Aber schon bald hat er´s. Er steigt drauf, Frißt seinen Apfel, geht zurück. Im Weiteren hat´s dann gedauert daß er ruhig über die Plane geht. Schritt für Schritt kamen wir an das Etappenziel. Die Plane voll ausgebreitet, drauf, zurück, und das ruhig und gerade, drauf stehen und langsam darüber, danach Halt und Apfel!

Super!

Nächster Tag: Mit Helfer heben wir die Plane an und er soll vorbeigehen und sie an seiner Seite tolerieren. Dauert aber er lernt damit umzugehen. In den Denkpausen mache ich Maul TT und Ohrenausstreichen. Dabei entspannt er sich total.

Meine Helfer halten die zusammengefaltete Plane als Dach. Er schaut, rennt durch. Aber auch hier gelingt es mir ihn hinzuführen, Halt, Zurück, langsam Schritt durch und Halt.  Wir vergrößern die Plane und das selbe Spiel aber es gelingt mir schneller ihn zum langsamen, bewusstem Durchgehen zu bringen. Im Folgenden bewegen wir die Plane und lassen sie sogar auf ihn gleiten. Das haben wir zuvor schon mit der gefaltet Plane in kleinen Schritten geübt. Auch kann er eingepackt in Blau gut Schritt gehen. Mein mutiger Domingo.

Wesentlich bei diesem Prozess ist es darauf hinzuweisen, daß ich immer darauf geachtet habe seinen Kopf, der schon oft einmal hoch ging zu senken und Maul TT zu machen. Ich bin überzeugt ohne der TTouches und dem Kopfsenken wären wir nicht so weit gekommen.

Auf zum Hänger:

training pferd in den anhänger verladenIch konnte es nicht fassen. Es dauerte nicht sehr lange und Domingo hat Heu von der Rampe gefressen, (zuvor wollte er die Rampe nicht einmal anschauen!) Macht einige Schritte auf die Rampe und ist mit den Vorderbeinen im Hänger. Ich berühre die Plane und klopfe an die Wände. Domingo holt sich eine Portion Heu und geht schön langsam wieder raus. Nicht ganz von mir so gewollt aber ich halte ihn nicht. Schnell merke ich wie er seine Zeit braucht um alles zu verarbeiten. Mit Druck oder nur etwas Ziehen am Halfter geht nix und ich möchte vermeiden, daß er sich aufregt. Bald schon geht er zügiger bis in die Mitte, bei noch offener Mittelwand. Schritt für Schritt steigt er besser ein und geht auch weiter nach vorn. Nur er steigt ganz ein und holt sich eine Portion Hafer und steigt wieder aus. Ich komme gar nicht dazu ihm das Signal zum Aussteigen zu geben. Egal er steigt ja wieder schön ein und nach einer Woche Üben kommen wieder Äpfel auf den Plan. Mit Äpfel und einem zweitem Pferd im Hänger bleibt er schön ruhig im Hänger stehen. Ich habe Helfer, so kann ich Domingo am Rücken und an der Kruppe mit der Gerte abstreichen und TTouchen. ZigZag TT und Liegende Leoparden TT machen. Ich schließe die Mittelwand und führe die Stange zu seinem Gesäß. Alles gut. Dann hake ich die Stange ein. Super!

Vielleicht hätte ich es auch schneller geschafft aber ich wollte kein Risiko eingehen und sicher sein, daß er sich im Hänger nicht fürchtet. Also total hab ich sechs Mal am Hänger mit ihm gearbeitet.
P.S. Ich habe kein Brett. Das wäre sicher ein tolles Übungsmittel um ein Pferd an das Geräusch und die Bewegung der Rampe zu gewöhnen. Aber unsere Pferde laufen täglich mehrmals über die verschiedensten Holzbrücken die wir über unsere Wasserkanäle gebaut haben. Die bewegen sich nicht sind aber trotzdem eine Herausforderung.

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Tellington TTouch® mit Pferden erfolgreich – und „Schwein“ gehabt!

Ursula Hauser (Copyright Photos ) aus Klagenfurt, hat bei meinem Kurs im April 2015 auf dem Pferdehof Tiffany teilgenommen und schreibt:
GRATULIERE Dir zum Practitioner2!!! Es muss echt schön sein, diesen Ausbildungslevel zu haben! Mein Pferd (Nabu, der aufgeregte/grantige Haflinger, wenn du dich erinnerst) und ich haben nach deinem Kurs etliches zum Guten verbessern können. Seine Aggression ist verschwunden.
Zwar praktiziere ich bei den Führtechniken eher eine individuelle Mischung aus meiner Körpersprache und den erlernten Tellington Führ – Positionen, aber es funktioniert. Die TTouches allerdings habe ich ins tägliche Putzprogramm aufgenommen und sie haben sicherlich sehr gute Wirkung.

Auf den Fotos sieht man eines der Resultate unseres Tellington TTouch® Programes, denn die Schweine haben bei ihm jedes Mal echte Panikattacken ausgelöst und jetzt geht er sie von sich aus regelmäßig besuchen.
Nochmals alles Liebe und herzliche Gratulation von mir Uschi!

ttouch erfahrungen mit pferden

Vertrauen und Harmonie zwischen Pferd und Mensch Ich bin überzeugt ein wesentlicher Beitrag um das Vertrauen unserer Pferde zu uns zu stärken und die Harmonie zwischen uns und unseren Freunden zu intensivieren, besteht in der Einstellung die wir ihnen gegenüber haben. Nach der Tellington Philosophie „geben unsere Pferde immer das Beste was ihnen mit den zur Verfügung stehenden Informationen gerade möglich ist“.Wenn wir ihre Persönlichkeit achten und das Lernprogramm individuell danach ausrichten, machen wir es ihnen leicht, für uns unerwünschtes Verhalten abzulegen, gelassener zu werden, mutig und sicher mit uns zu kooperieren und gesund zu bleiben.

 

ttouch pferde burgenland 1 webTellington TTouch® Kurs  2 Tage in Langzeil bei Güssing. Gutes Wetter und sehr gute Stimmung waren unsere Rahmenbedingungen für den Wochenend – Tellington TTouch® Workshop in Langzeil bei Güssing. Michelle, die Gastgeberin war dann doch ziemlich aufgeregt bezugs ihrer Pferde. Hatte sie doch nur wenig von unserem Umgang mit Pferdennach der TToch®Methode erfahren. „Wir behandeln unsere Pferde sehr liebevoll und ich mach mir jetzt schon Gedanken ob alle Teilnehmer in unserem Sinne agieren!“ Waren ihre Worte noch am Tag vor dem Kurs. Ich hatte diesbezüglich keine Bedenken. Das Motto dieses Kurses war ja- mehr zu fühlen was wir tun und weg von mechanischen Hilfen um unseren Pferden Körpererfahrungen zu ermöglichen die ihnen Helfen ihren Körper besser balanciert zu organisieren um die an sie gestellten Aufgeben leichter zu erlernen und auszuführen. Erwünschter Nebeneffekt : mehr Vertrauen und Gelassenheit. Alle sechs Teilnehmer haben viel Interesse, Aufmerksamkeit und Lernbereitschaft gezeigt und sobald sie mit den Pferden zusammen warena uch ihr Verständnis für das Wichtigst was ich ihnen vermitteln möchte. Achtet auf das Feedback der Pferde. Bemerkt es schon bevor sie sich abwenden und verändert etwas an eurem Tun. Jeder Teilnehmer hatte erkennen können wie schnell Veränderungen im Verhalten, der Lernbereitschaft und Körperorganisation unserer Pferde mit sehr feinen, klaren Hilfen zu erreichen sind. Spannend fanden alle auch die Erfahrung wie wichtig es ist sich selbst zu beobachten und zu erkennen was man an sich verändern kann um mehr in Kontakt mit unserem Pferd zu kommen. Michelle war begeistert! Sie hatte einen liebevollen Umgang entdeckt, der den ihren noch übersteigt.
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HAWAII – eine Woche Training mit Linda Tellington Jones – Februar 2017

Höhepunkt dieses Jahr war mein Aufenthalt auf Hawaii bei Linda Tellington. Ich dufte bei dem diesjährigem Pferdetraining assistieren. Die Stimmung war Aloha geprägt wunderbar intensiv. Die Teilnehmer waren sehr interessiert und mit viel Herz dabei. Die Stars waren natürlich die Pferde mit denen wir arbeiten durften. Sie waren sehr kooperativ und haben kleine und größere Unklarheiten von unserer Seite her verziehen, jedoch generell konnten sie die Zeit mit uns genießen und sich entspannen.

Die Themen waren weit gestreut. Vom Basis TTouch bis zum Fahren vom Boden und der Vorstellung des Tellington Trainingsgebisses welches den Pferden hilft sich zu lösen.

Linda hat uns anschaulich demonstriert wie das Trainingsgebiss, der Balancezügel, und der Libertyring (Halsring) eingesetzt werden und wirken. Ich bin immer fasziniert wenn ich sie im Sattel sehe. Die Pferde bewegen sich sofort anders. Linda strahlt eine Eleganz und Leichtigkeit aus die ich mir gerne einpräge und als Vorbild nehme.

Bei einem Ausritt hatte ich dann die Gelegenheit den extremen Wert des Balancezügels – besser wäre noch ein Halsring gewesen, hatte ich aber nicht dabei – zu erfahren. Mein Gastpferd, As, war sehr nervös, wollte immer schneller sein als die Gruppe und hatte immer den Arm der Hebeltrense im Maul. Sehr unangenehm, ich musste ihn ja gut zurückhalten um bei den anderen bleiben zu können.

So habe ich mehr und mehr den Balancezügel verwendet und konnte langsam den Trensenzügel nachlassen. Ich bin ehrlich, mit nur mäßigem Erfolg. Der Ritt dauerte eineinhalb Stunden.

Für Nachmittag war ich noch einmal eingeteilt die Gruppe zu begleiten. Ich bat um eine andere Trense für As, welche mit der Begründung “As wäre sonst nicht zu halten“ abgelehnt wurde, und außerdem verschluckt er immer den Arm der Trense und wenn es ihn nicht stört sollte es mich auch nicht behindern!?

Ich war total motiviert As eine schöne Erfahrung zu ermöglichen. Nicht nur As, auch mir. So habe ich ihm weiter den Balancezügel angeboten und nach einer halben Stunde war der Moment gekommen. Ich konnte die Trensenzügel aufgeben, am Horn festmachen und bin As für die restliche Stunde nur mit dem Balancezügel geritten. Schritt, Trab rauf und runter, vor hinter und neben der Gruppe. Ich durfte das, ich war ja auch ein Guide und hatte die anderen Reiter auch nicht behindert.

As wurde aufmerksam, angenehm zu reiten und sehr kooperativ. Sein Rücken begann zu Schwingen und ich konnte endlich fein und verbunden sitzen. Es gab für ihn auch keine Veranlassung mehr den Trensenarm in das Maul zu nehmen!!! Ein Traum diese Veränderung.

Es gab schon Momente wo ich aufgeben wollte aber meine Lehre war, auch wenn es so aussieht als gäbe es keine Fortschritte, bleib achtsam dran und gib eine Pause. Genau so war es dann, nach der Mittagspause konnte er sich beruhigen und meine Hilfen ohne Gebisseinwirkung annehmen.

Ein tolles Gefühl der Freiheit hatte auch mich gepackt.

Mein Kursprogramm – Wochenendworkshops in Österreich – ist so aufgebaut, daß ihr Eure Pferde optimal für Euer Training vorbereiten könnt. Sei es Mental – Problemlösungen bei Unerwünschtem Verhalten – oder Körperlich – Biomotorik. Was ich aus Hawaii mitbringe ist das noch intensivere Reiten mit dem Balancezügel und dem Libertyring. Denn Frei wollen wir doch alle sein!

Eure Manuela

HAWAII – eine Woche Training mit Linda Tellington Jones – Februar 2017

Höhepunkt dieses Jahr war mein Aufenthalt auf Hawaii bei Linda Tellington. Ich dufte bei dem diesjährigem Pferdetraining assistieren. Die Stimmung war Aloha geprägt wunderbar intensiv. Die Teilnehmer waren sehr interessiert und mit viel Herz dabei. Die Stars waren natürlich die Pferde mit denen wir arbeiten durften. Sie waren sehr kooperativ und haben kleine und größere Unklarheiten von unserer Seite her verziehen, jedoch generell konnten sie die Zeit mit uns genießen und sich entspannen.

Die Themen waren weit gestreut. Vom Basis TTouch bis zum Fahren vom Boden und der Vorstellung des Tellington Trainingsgebisses welches den Pferden hilft sich zu lösen.

Linda hat uns anschaulich demonstriert wie das Trainingsgebiss, der Balancezügel, und der Libertyring (Halsring) eingesetzt werden und wirken. Ich bin immer fasziniert wenn ich sie im Sattel sehe. Die Pferde bewegen sich sofort anders. Linda strahlt eine Eleganz und Leichtigkeit aus die ich mir gerne einpräge und als Vorbild nehme.

Bei einem Ausritt hatte ich dann die Gelegenheit den extremen Wert des Balancezügels – besser wäre noch ein Halsring gewesen, hatte ich aber nicht dabei – zu erfahren. Mein Gastpferd, As, war sehr nervös, wollte immer schneller sein als die Gruppe und hatte immer den Arm der Hebeltrense im Maul. Sehr unangenehm, ich musste ihn ja gut zurückhalten um bei den anderen bleiben zu können.

So habe ich mehr und mehr den Balancezügel verwendet und konnte langsam den Trensenzügel nachlassen. Ich bin ehrlich, mit nur mäßigem Erfolg. Der Ritt dauerte eineinhalb Stunden.

Für Nachmittag war ich noch einmal eingeteilt die Gruppe zu begleiten. Ich bat um eine andere Trense für As, welche mit der Begründung “As wäre sonst nicht zu halten“ abgelehnt wurde, und außerdem verschluckt er immer den Arm der Trense und wenn es ihn nicht stört sollte es mich auch nicht behindern!?

Ich war total motiviert As eine schöne Erfahrung zu ermöglichen. Nicht nur As, auch mir. So habe ich ihm weiter den Balancezügel angeboten und nach einer halben Stunde war der Moment gekommen. Ich konnte die Trensenzügel aufgeben, am Horn festmachen und bin As für die restliche Stunde nur mit dem Balancezügel geritten. Schritt, Trab rauf und runter, vor hinter und neben der Gruppe. Ich durfte das, ich war ja auch ein Guide und hatte die anderen Reiter auch nicht behindert.

As wurde aufmerksam, angenehm zu reiten und sehr kooperativ. Sein Rücken begann zu Schwingen und ich konnte endlich fein und verbunden sitzen. Es gab für ihn auch keine Veranlassung mehr den Trensenarm in das Maul zu nehmen!!! Ein Traum diese Veränderung.

Es gab schon Momente wo ich aufgeben wollte aber meine Lehre war, auch wenn es so aussieht als gäbe es keine Fortschritte, bleib achtsam dran und gib eine Pause. Genau so war es dann, nach der Mittagspause konnte er sich beruhigen und meine Hilfen ohne Gebisseinwirkung annehmen.

Ein tolles Gefühl der Freiheit hatte auch mich gepackt.

Mein Kursprogramm – Wochenendworkshops in Österreich – ist so aufgebaut, daß ihr Eure Pferde optimal für Euer Training vorbereiten könnt. Sei es Mental – Problemlösungen bei Unerwünschtem Verhalten – oder Körperlich – Biomotorik. Was ich aus Hawaii mitbringe ist das noch intensivere Reiten mit dem Balancezügel und dem Libertyring. Denn Frei wollen wir doch alle sein!

Eure Manuela